Therapie

Therapie

Durch jahrelange Erfahrung und Weiterbildung habe ich mein Therapiespektrum stetig erweitert, sodass ich aus einem umfassenden Repertoire schöpfen kann. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer die Ursachenforschung, sodass nicht nur eine Symptomlinderung, sondern eine dauerhafte Heilung möglich wird.

Meine Praxismethoden verbinden klassische mit modernen Naturheilverfahren zu individuellen Therapiekonzepten!

Praxismethoden:

Orthomolekulare Infusionstherapie

Ziel der Orthomolekularen Infusionstherapie ist die Aufhebung von Mangelzuständen bestimmter Mikro- und Makronährstoffe, wie sie aus Laborbefunden und aus dem Krankeitsverlauf zu erkennen sind.

Die Entstehung von chronischen Erkrankungen ist hauptsächlich in einer zunehmenden Störung der Zellleistungen zu sehen. In der Zelle spielen die Funktionen der Mitochondrien bei vielen Erkrankungen eine bestimmende Rolle.

Die Infusionsbehandlung ist die Grundlage für eine sinnvolle  Lenkung, Regeneration und Förderung der gesamten  Zell- und  Mitochondrienfunktion.

Die Gabe von Mikronährstoffen als Infusion in die Vene hat gegenüber der oralen Einnahme mehrere Vorteile:

  1. Wird der Magen-Darmtrakt umgangen. Viele chronische Gesundheitsbelastungen sind  von Schleimhautentzündungen mit Störungen der Resorption essentieller Nährstoffe begleitet, was zu Mikronährstoffmangel führen kann. Es kommt  zu keinem Verlust durch die Magensäure. Auch zu geringe Magensäure, häufig Folge von Magensäure verändernden Medikamenten (z.B. Omeprazol, Pantoprazol), können die Vit. B12- und Magnesium- Aufnahme reduzieren.
  2. Brauchen viele Patienten für einen optimalen Erfolg gezielt hohe Spiegel  stoffwechselaktiver Substanzen. So sind Effekte zu erzielen, die mit keiner anderen Anwendungsform zu erreichen sind.
  3. Die schnelle  Gabe von mehreren Nährstoffen zur gleichen Zeit führt zu einem viel größerem Effekt als die Zufuhr eines einzelnen Stoffes.

Es gibt keine allgemein einzusetzende “Standardinfusion”. Je nach individueller Notwendigkeit werden in den Infusionen verschiedene Mikronährstoffe kombiniert und 1 – 2 mal pro Woche verabreicht. Mal reichen 1-3 Infusionen, mal sind 6 bis 12  notwendig.

Als Basisbestandteile haben sich B-Vitamine, Vitamin C, Magnesium, Zink, Selen in unterschiedlich hohen Dosen bewährt. Dazu kommen häufig Folsäure, Biotin, Dexpanthenol, Calcium, Kalium, Mangan, Molybdän, Kupfer, Carnosin und Aminosäuren, wie Glycin, Glutamin, Taurin, Lysin, Arginin, Cystein, Carnithin u.a.m. Für spezielle Krankheitsbilder können auch  Alpha-Liponsäure und reduziertes Glutathion wichtig sein.  Auch bewährte Komplexhomöopathika gehören in das Infusionskonzept.

Bewährte Indikationen von Infusionsanwendungen sind:

  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Mitochondropathie
  • Nebennierenschwäche
  • Erschöpfung/Burn-out
  • Herzinsuffizienz
  • Arteriosklerose
  • Demenz/Gedächtnisstörungen
  • Demenz- und Alzheimerprophylaxe
  • Chronische Depression
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Diabetes
  • Gürtelrose
  • Herpes- und EBV-Infektion
  • Potenz-/Libidostörungen
  • Makuladegeneration
  • Rheumatoide Arthritis
  • Allergien
  • Rezidivierende Infekte
  • Colitis ulcerosa
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Hörsturz und Tinnitus
  • Schwermetallvergiftung
  • In der biologischen Krebstherapie
  • Operations- Vor- und Nachbereitung
  • Rekonvaleszenz von Leistungssportlern, im Training und Wettkampf
  • Verbesserung von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden

Für die Durchführung einer Infusionsbehandlung bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Lassen Sie sich beraten, von welchem Therapiekonzept Sie den größten Nutzen haben.

Orthomolekulare Medizin

 „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Stoffen, die normalerweise im Körper vorhanden und zur Erhaltung der Gesundheit erforderlich sind” (Prof. Dr. Linus Pauling, Nobelpreisträger)

Das Prinzip der Orthomolekularen Medizin ist so beeindruckend einfach und logisch, daß man sich wundert, warum sie in Europa erst im den letzten Jahrzehnt an Bedeutung gewonnen hat. In den USA ist sie bereits seit 1978 als offizielles Heilverfahren anerkannt.

Das richtige Molekül in der richtigen Menge ist das Rezept für optimale Gesundheit ( Linus Pauling, 1968). Ist dies aus dem Lot geraten, dient die orthomolekulare Therapie zur Behandlung von Krankheiten. Sie tut dies mit Stoffen, die normalerweise im Körper vorkommen, also keine fremdstoffartigen Arzneimitte sind. Stoffe die normalerweise im Körper vorkommen, ja vorkommen müssen sind:

  • Vitamine
  • Spurenelemente
  • Mineralien
  • Aminosäuren
  • Fettsäuren

Jetzt fragt man sich natürlich, wie man mit diesen Nährstoffen, die ja wesentliche Bestandteile unserer Nahrung darstellen, Krankheiten heilen will. Das Problem ist, daß die Therapeuten der Schulmedizin so fest etabliert sind, daß man sich gar keine Gedanken darüber macht, ob der Körper bei permanenten Kopfschmerzen wirklich nach dem körperfremden Stoff Acetylsalicylsäure (Aspirin) verlangt. Was hier geschieht ist eine reine Symptombehandlung, die Ursache wird damit nicht behoben.

Die Orthomolekularmediziner gehen davon aus, daß die Ursache vieler Krankheiten in Nährstoffmängeln oder -ungleichgewichten zu suchen sind. Diese gilt es zu erkennen und durch Gaben entsprechender Nährstoffsupplemente zu behandeln, bzw. zu heilen. Krankheiten können an ihrem Entstehungspunkt behandelt werden, Symptome werden nicht nur zugedeckt.

Naturheilkundliche Therapien, die immunologische Prozesse betreffen, müssen mindestens drei Therapieebenen berücksichtigen (D. Kuhlmann & W. Lau 1992) :

  • Die Stoff-Mangel-Ebene
  • Die feinstoffliche Ebene
  • Die nichtstoffliche Ebene

Zur Stoff-Mangel-Ebene:

Eine spezifische oder unspezifische Reiztherapie kann nur dann wirken und ist somit nur dann sinnvoll, wenn der Organismus noch in der Lage ist, den spezifisch gesetzten Reiz auch entsprechend zu beantworten. Das setzt das Vorhandensein eines intakten biochemischen Terrains voraus.

Häufig ist dieses durch Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen geschwächt. Vernachlässigt man diesen therapeutischen Aspekt in der Praxis, so erweisen sich die meisten Immunstörungen als therapieresistent.

Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann - Orthomolekulare Medizin

Intervall-Hypoxie-Therapie (IHT)

(Intermittierende-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT))

Jetzt neu in Flensburg: Zell-Training mit der innovativen  Intervall- bzw. Intermittierneden-Hypoxie-Therapie (erstes Gerät nördlich von Hamburg). Dieses bioenergetische Zelltraining, dass bisher nur Profisportlern und Kosmonauten zugänglich war, ist eine fortschrittliche Weiterentwicklung des sog. Höhentrainings.  Es regeneriert und aktiviert die Mitochondrien (die Zellkraftwerke unserer Zellen) als Grundvorraussetzung für den gesunden und effektiven Zellstoffwechsel. Gestörte Energiebereitstellung (Leistungsabfall, chron. Müdigkeit, Erschöpfung, Burn-Out, Immunschwäche, Bluthochdruck, Tinnitus  u.v.m.) kann durch die gezielte Regeneration der Mitochondrien wiederhergestellt werden und zu neuer Energie und Leistungsfähigkeit führen.

Das Intervall-Hypoxie-Training erfolgt ganz entspannt im Liegen. Man atmet über eine Atemmaske im Wechsel “dünnere”, d.h. sauerstoffärmere Luft (hypoxische Phase, “Höhenluft”), und  sauerstoffreichere Luft (hyperoxische Phase) ein. Die Sauerstoffmengen und die  Intervalle werden computergesteuert mittels Überwachung der Herzfrequenz und des Sauerstoffwertes des Blutes reguliert (Biofeedback), überwacht und gespeichert. Parallel wird die  Herz-Raten-Variabilität (HRV) aufgezeichnet, um die Situation und den Verlauf des vegetativen Nervensystems zu dokumentieren.

Das Intervall-Hypoxie-Training kann zur Prävention, zur Gesunderhaltung und gezielt bei Erkrankungen eingesetz werden. Im Körper sprechen besonders Herz, Nerven, Hormondrüsen, Muskeln, Nieren und Leber gut an, die besonders viele Mitochondrien besitzen. Es profitieren vor allem das Herz-Kreislaufsystem, der Blutdruck, die Atmung und die Lungenfunktion, das Immunsystem, das Hormonsystem, der Stoffwechsel, die Haut, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Der Fettstoffwechsel wird bei  IHT stimmuliert, bzw.aktiviert, so dass Fettreserven vermehrt zur Energiebereitstellung herangezogen und verbraucht werden. Daher profitieren auch Übergewichtige durch Gewichtsabnahme von der Intervall-Hypoxie-Therapie.

Königin von Saba – Therapie

Weihrauch und Myrrhe waren nicht zufällig ausgewählte Gaben, die die drei Heiligen Könige dem Jesuskind überbrachten. Ihre heilenden Eigenschaften wurden über Jahrhunderte gepriesen und werden auch heute noch zu vielerlei Zwecken verwendet.

Weihrauch ist auch unmittelbar mit den geheimnisvollen Geschichten aus 1.001 Nacht und der Königin von Saba verbunden. Der beste und wertvollste Weihrauch “wächst” im übrigen in unmittelbarer Nähe des untergegangenen Palastes der sagenumwobenen Königin von Saba. Dem Weihrauchhandel soll das Reich der Königin (1. Könige 10, 1-13 und 2. Chronik 9, 1-12) seinen phantastischen Reichtum verdanken.

Ein altes Heilmittel wird neu entdeckt

Weihrauch (Olibanum) gehört zu den ältesten bekannten Arzneimitteln. Für unterschiedlichste Anwendungen wurde vor allem das an der Luft getrocknete, gummiartige Harz, das auch im kultischen Zusammenhängen als Räucherdroge bekannt ist, verwendet. Als Medikament wird der Weihrauch bereits im antiken Ägyptischen beschrieben, aber auch in antiken griechischen, römischen, arabischen, indischen und mittelalterlichen europäischen medizinischen Schriften gehört er zu den am häufigsten empfohlenen Heilmitteln bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Weihrauch fand als Wundheilungsmittel und Gegengift, als Arznei gegen Krebs, Frauenleiden, Syphilis, Rheuma, Atemwegs- und Baucherkrankungen Anwendung; es gibt kaum einen Bereich der Heilkunst, indem er nicht äußerlich oder innerlich eingesetzt worden wäre. Nicht nur Hippokrates, Dioskurides und Galen, die großen Ärzte der Antike, benutzten häufig Weihrauch zur Therapie, auch die heilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen (1089 – 1179) wusste von seiner Heilkraft zu berichten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts war der Weihrauch als Medizin in Europa weitgehend in Vergessenheit geraten.

Weihrauch in meiner Praxis

In meiner Praxis hat der Weihrauch als Heilmittel eine nicht mehr wegzudenkende Stellung in einigen wichtigen Anwendungsgebieten und Therapiekonzepten bekommen. Auf Grund der historischen Nähe des Weihrauchs zur Königin von Saba habe ich meiner Weihrauchtherapie den internen Arbeitstitel „Königin von Saba – Therapie“ gegeben.

Was ist Weihrauch?

Weihrauch ist das Harz von Weihrauchbäumen oder Weihrauchsträuchern. Weihrauch gehört zu den Balsambaumgewächsen, die in der Rinde aromatischen Balsam verbergen, welcher sich aus einer Mischung von Harz und ätherischen Ölen zusammensetzt. Daher findet man auch für Weihrauch die Bezeichnung Olibanum, das sich aus dem arabischen Wort Luban für Milchsaft ableitet.

Weihrauch ist das Harz eines Baumes (Boswellia), der in verschiedenen Unterarten in Ostafrika und Indien wächst. Das Verbreitungsgebiet dieses Baumes, der das trocken-heisse Klima bevorzugt, liegt vorwiegend in der Gegend um das Horn von Afrika (Somalia, Äthiopien, Jemen, Oman). Die wirksamen Bestandteile des Weihrauchs sind vor allem im Harz des Baumes enthalten. Es wird gewonnen, indem die Rinde angeritzt und einige Zeit später die Harztränen gesammelt werden. Aus dem trockenen Harz werden dann Arzneimittel gewonnen.

Traditionelle Anwendung

In der traditionellen Medizin des Vorderen Orients und Indiens (AyurvedischenMedizin) ist Weihrauch fast gegen alles wirksam: Magen-Darm-Erkrankungen, Infektionen, Atemwegserkrankungen, Leberentzündungen, Hauterkrankungen, Krebs, Warzen, Schmerzen und vieles mehr.

Für eine Reihe von entzündlichen Erkrankungen (rheumatische Erkrankungen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa u.a.) existieren klinische Studien, die einen entzündungshemmenden Effekt von Weihrauch bestätigen. Es liegen Berichte und kleine Studien vor, die eine Wirkung bei Multipler Sklerose und Hirntumoren vermuten lassen. Bis jetzt ist aber die Anzahl der Studien zu klein, um die Wirkung von Weihrauch zu beurteilen.

Einige der Inhaltsstoffe des Harzes entfalten eine außerordentlich starke entzündungshemmende Wirkung!

Da Entzündungen bei höchst unterschiedlichen Krankheitszuständen vorkommen, könnte sich so die vielfältige Wirkung des Präparates erklären.

In letzter Zeit wurden vor allem folgende Krankheiten erfolgreich mit Weihrauch behandelt:

  • Chronische Polyarthritis und Weichteilrheuma
  • Colitis ulcerosa und Morbus Crohn
  • Schleimhautentzündungen
  • Asthma bronchiale
  • Schuppenflechte
  • Bestimmte bösartige Tumore wie Glioblastome und Astrocytome

Weihrauch und moderne Wissenschaft

Die westlich orientierte, medizinische Weihrauchforschung ist noch jung. Im Orient wird Weihrauch in der ayurvedischen Medizin aber schon sehr lange mit Erfolg eingesetzt. Dabei scheinen sich die guten Resultate der Weihrauchtherapie auch wissenschaftlich zu erhärten. Weihrauch hemmt die Bildung von sogenannten Entzündungsmediatoren, welche bei der Entstehung von Erkrankungen wie Polyarthritis, Asthma und gewissen entzündlichen Darmerkrankungen eine Verursacherrolle spielen. Dabei wirkt Weihrauch nicht spontan schmerzlindernd oder abschwellend, sondern hemmt mittelfristig die Entstehung von Entzündungen. Dies ist bei der therapeutischen Anwendung insofern zu beachten, als dass die Wirkung in der Regel erst nach ca. 2 bis 4-wöchiger Anwendung eintritt. Weihrauch eignet sich deshalb insbesondere für die Basistherapie beim entzündlich rheumatischen Formenkreis, welche bei Bedarf vom Arzt mit Schmerzmitteln oder Steroiden ergänzt wird. In den bisher mit Weihrauch durchgeführten medizinischen Rheuma-Studien hat sich herauskristallisiert, dass durch die Langzeitanwendung von Weihrauch, herkömmliche Schmerzmittel eingespart werden können. Weihrauch scheint dabei eine gut verträgliche Substanz zu sein. Dies wird in verschiedenen Untersuchungen immer wieder hervorgehoben. Insgesamt darf man gespannt sein, was die Weihrauch-Forschung in den nächsten Monaten und Jahren für weitere Erkenntnisse mit sich bringt.

Wie wirkt Weihrauch?

Neben zahlreichen anderen Substanzen (z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe usw.) enthält der Weihrauchharz 5- 8% Boswelliasäuren. Von den Boswelliasäuren ist bekannt, dass sie entzündungshemmende (antiphlogistische) Wirkungen haben. Entzündungen sind gekennzeichnet durch Rötung, Schwellung, Ödembildung, Wärme und gestörte Organfunktion. Sie werden im Körper durch ein bestimmtes Enzym (5-Lipoxygenase) verursacht. Dieses Enzym veranlasst die Bildung von sogenannten Leukotrienen. Das sind körpereigene Stoffwechselprodukte, die für die Aufrechterhaltung von chronischen Entzündungen verantwortlich sind. Entzündliche Erkrankungen sind daher mit einer erhöhten Leukotrien-Bildung im Organismus verbunden. Gelingt es, die übermässige Produktion von Leukotrienen im Körper zu stoppen, so bilden sich die chronischen Entzündungen zurück. Die Leukotrien-Produktion wird durch ein bestimmtes Enzym veranlasst. Inaktiviert man dieses Enzym, können keine Leukotriene entstehen. Genau dies tun nun die Boswellia-Säuren: Sie hemmen die Tätigkeit des Enzyms 5-Lipoxygenase.

Eigenbluttherapie (ASAN-Methode)

Die ASAN-Therapie stellt eine Sonderform der modifizierten Eigenbluttherapie dar. Wie der Name ausdrückt, „Auto-Sanguis-Adsorbat-Nosode“ = Eigenblut-Adsorbat-Nosode, wird Eigenblut in Kombination mit einem Zusatzstoff, dem Adsorbatmittel, zu einer Auto-Nosode homöopathisch aufbereitet.

Die ASAN-Therapie wurde Ende der 80-er in Zusammenarbeit von dem Apotheker Werner Lau und mir entwickelt. Das Hauptaugenmerk lag darin, ein effizientes und schnell anwendbares orales und modifiziertes Eigenblutherstellungsverfahren (Funktion s.u.) für die Praxis, bereitzustellen.

Die bis dato insgesamt unbefriedigende Situation, insbesondere lange Wartezeiten auf eine Eigenblutaufbereitung in einem Labor, gab damals den Anlass zur Suche nach der Hilfe zur Selbsthilfe in der Praxis. Das neue System sollte sich durch eine praktische und schnelle Durchführbarkeit in der Praxis selbst, durch die Möglichkeit der Selbsherstellung von Patient und durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.

Da der Allergiepatient in der Regel im hochakuten Geschehen in die Naturheilpraxis kommt, sollte hier die Möglichkeit der unverzügliche Handlungsfähigkeit geschaffen werden.

Das Handwerksmaterial für die ASAN-Verfahren wird seit über 20 Jahren unter dem Handeslnamen ISF-Kit von Mentop-Pharma angeboten. Inzwischen hat der ISF-Kit auch einen großen Anwenderkreis in der biologischen Tierheilkunde gefunden.

Begriffsbestimmung ASAN

Kombination/Vereinigung aus:

Auto-Sanguis: Eigenblut – allg. Reizkörper-Umstimmungstherapie

Adsorbat: bzw. Adjuvanz-Induktion einer veränderten Antigen-Antikörper-Antwort

Nosode: Eigen(Auto)-Nosode, Katalysator – Ausleitungstherapie

Die ASAN-Therapie ist angezeigt bei allen hyperergisch-allergischen und immunologischen Autoaggressionskrankheiten, z.B.:

  • Heuschnupfen (allerg. Rhinitis, Pollinose)
  • Asthma bronchiale
  • Chron. Sinusitis
  • Urticaria
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Seborrhöe
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Rheumatischer Formenkreis
  • Morbus Bechterew
  • Lupus erythematodes

Nach inzwischen über 25 Jahren Therapieerfahrungen mit der ASAN Methode stellt sich die Therapie als höchst effizient dar. An erster Stelle der Indikationen steht die erfolgreiche Heuschnupfenbehandlung.

Patientin, 37 J., leidet seit Kindheit an schwerem Heuschnupfen, der zeitweise zu Berufsausfall führte.De- und Hyposensibilisierung sowie Allergentestungen bleiben erfolglos. Bisherige Therapie konventionell mit Cortison (stoßweise), Calcium und Antihistaminika. Erfolge nur kurzfristig mit starken Rückfällen.Biologische Therapie: Im akuten Schub im Frühjahr Blutentnahme und ASAN-Anwendung in der Praxis zur sofortigen Einnahme als Tropfen. Begleittherapie mit homöopathischen Konstitutionsmittel ( „Rezept aus dem Auge“) und Allergie-Akupunktur. Bei zweitem Schub im Frühsommer erneut ASAN-Anwendung mit Zumischung der Verdünnungsstufe C4 aus 1. Anwendung. Danach weitgehende Beschwerdenfreiheit. Eerneute Verschlechterung im Herbst. 3. ASAN-Anwendung, wiederum Zumischung der vorangegangenen Stufen C4. Schnelle Besserung, seitdem weitgehend beschwerdefrei.

Wirkungsweise der ASAN-Therapie:

Das besondere am ASAN-Verfahren ist die Kombination von Methoden aus der Impfstoffherstellung mit einer homöopathischen Herstellungsweise von Körperflüssigkeiten, hier insbesondere dem Blut.

Die Einbeziehung eines Hilfsstoffes in das Eigenblutverfahren als Adsorbat (auch Adjuvanz oder Reaktionsmittel) kann die räumliche Struktur von Blutbestandteilen, hier vor allem den Antigenen, geringfügig verändern. Bei oraler Einnahme und damit Zuführung zum Schleimhaut-Immunsystem kommt es zu einer veränderten und effizienteren Antikörperantwort, als ohne Zusatzstoff.

Unter Umständen kann die Antigen-Adjuvanz-Kopplung die Abwehrantwort vollkommen verändern und die Toleranz gegenüber vielen Selbst-Antigenen durchbrechen.

Die Immunantwort auf Antigene, die eine überschiessende Immunantwort hervorrufen, wird in neue Bahnen gelenkt. Man spricht hier vom „switch over effect“.

Im Falle der allergischen Reaktion vom Sofort-Typ werden anstelle des Immunglobulins E (IgE), welches für die schnelle und heftige allergische Reaktion verantwortlich ist, vermehrt andere Immunglobulin-Typen produziert. Bei erneutem Kontakt mit den Allergenen wird auf diese Weise – bei Einahme des modifizierten Eigenblutes in ansteigender Konzentration an Blutbestandteilen – die Sofortreaktion über IgE kontinuierlich auf andere nicht allergieauslösende Immunglobuline, sog. „blockierende Antikörper“ umgelenkt. Die Allergiebereitschaft auf die zur Zeit der Blutentnahme vorhandenen Allergenen wird somit langsam abgeschaltet. Die Blutentnahme sollte daher möglichst unmittelbar im allergischen Schub erfolgen.

Die ASAN-Therapie mit dem modifizierten Eigenblut ist als Nachhilfeunterricht für ein entgleistes Immunsystem – als Immuntraining – zu verstehen. Es ist wie im Sport. Nur wer seine Schwächen kennt und sein Training gezielt auf sie abstimmt, wird letztendlich zum Erfolg kommen.

Auto-Nosoden-Therapie

Nosoden sind homöopathische Präparate, die aus Mikrokulturen, aus Viren, aus Sekreten oder pathologischen Exkreten gewonnen werden.

Uralt ist der Gedanke, Krankheitserreger als Heilmittel anzuwenden. Schon Hippokrates sagt in seiner Abhandlung über die Körperteile des Menschen: Vomitus vomitu curantur (Übles mit dem Übel heilen). Im alten China wurden Blatternsekrete getrocknet und zur Vorbeugung aufgeschnupft. Jenners Pockenimpfung und die frühen Entwicklungen der modernen Impfung beruhen auf demselben Gedanken.

Der englische Arzt Dr.Edward Bach (1886 – 1936, am bekanntesten durch seine „Bach-Blüten-Essenzen“) , der damals zu seiner Zeit ein bekannter Bakteriologe, Pathologe und Immunologe war, erforschte am University Hospital in London die Zusammenhänge zwischen chronischen Erkrankungen und entarteten Bakterienstämmen im menschlichen Darm. Dabei fand er heraus, dass jeder der sieben Hauptgruppen eine ganz bestimmte Persönlichkeitsstruktur zugeschrieben werden konnte. So entstanden die sieben Nosoden des Dr. Bach (Bach-Nosoden). Dabei handelt es sich um Bakterienkulturen der Darmflora homöopathisch aufbereitet, welche er in Form einer oralen Impftherapie einsetzte! 1925 veröffentlichte er seine Forschungsergebnisse zusammen mit seinem Kollegen C. E. Wheeler in einem Büchlein mit dem bezeichnenden Titel “Chronic Disease”. Es ist auch heute noch Richtschnur für viele Therapeuten.

 E. Bach kann heute zu recht als einer der Väter der modernen Autovaccin- bzw. Autonosoden-Therapie verstanden werden.

Die Wirkung der Auto-Nosode wird als die eines Katalysators angesehen, welcher einen reaktionsschwachen Organismus und seine Abwehrkräfte spezifisch mobilisieren kann. Handelt es sich um Zubereitungen aus Keimen , so können die niedrigen homöopathischen Potenzen bzw. Verdünnungen in den Potenzen D4 bis D10 als direkte, patientenspezifische Immunstimulantien angesehen werden. Auto-Nosoden-Therapie und die Therapie mit Auto-Vaccinen unterscheiden sich hier nicht.

Der Einsatz von Auto-Nosoden zeigt häufig noch günstige Wirkung , wo andere Mittel bereits versagt haben.

In diesen Fällen ermöglicht erst die Auto-Nosode eine Aufhebung von Blockaden und damit den Beginn einer erfolgreichen Therapie.

Wichtige Indikationen für die Auto-Nosoden-Therapie sind:

  • rezividierende Infekte
  • atopische Dermatitis, Psoriasis, Urticaria
  • gastrointestinale Beschwerden, Reizdarmsyndrom
  • Mykosen
  • Migräne
  • rheumatische Erkrankungen
  • chronische Kiefern- und Stirnhöhlenerkrankungen
  • Nahrungsmittelallergien
  • Intoxikationen

Organo-Frischzell-Therapie

Die Organo-Frischzellen-Therapie ist eine rein biologische Behandlungsmethode. Es werden bestimmte Organopeptide (Frischzellen) injiziert, die sich dann im jeweiligen Organgewebe des Körper anreichern und dort gealterte Zellen zur Erneuerung anregen sowie den Zellstoffwechsel fördern.

Bei den Frischzellen handelt es sich um biologisch aktivierte Zellextrakte, die aus gesunden Organen tierischer Herkunft erzeugt werden. Die Herstellung erfolgt nach strengsten Anforderungen und GMP-gerecht in einem speziellen Frischzelllabor. Die Zellextrakte können von fast jedem Organ hergestellt werden, um das geschwächte Zielorgan im Körper zu stärken. Es kommt dort zu einer Verzögerung des biologischen Alterungsprozesses.

Behandlung:

Ganz allgemein wirkt die Behandlung erfrischend und regenerierend auf den gesamten Organismus. Es kommt zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, zur Steigerung der Aktivität und zur Zunahme der allgemeinen Widerstandskraft und Abwehrleistung.

Insbesondere wurden bei folgenden Beschwerden und Krankheitsbildern gute Behandlungserfolge verzeichnet:

  • Vorzeitiges Altern und altersbedingte Abnutzungserscheinungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Chronische Erkrankungen wie z.B. Asthma bronchiale, muskuläre Herzerkrankungen
  • Degenerative Erkrankungen der Gelenke und Wirbelsäule wie z.B. Arthrosen
  • Krebserkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Vegetative Befindlichkeitsstörungen und Depressionen
  • Körperliche Abwehrschwäche aufgrund von Alter, Rekonvaleszenz, nach langen Krankheiten etc.
  • Hormonelle Störungen und Beschwerden während der Wechseljahre bei Mann und Frau
  • Kinderwunsch
  • Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, multiple Sklerose
  • degenerative Erkrankungen der inneren Organe
  • Und vielen anderen Erkrankungen

Nach der Frischzellen-Behandlung sollten Sie ca. 14 Tage körperliche Anstrengungen (Sport, Sauna, Gartenarbeit) vermeiden.

Der nachhaltige Erfolg der Organo-Frischzellen-Therapie stellt sich über einige Wochen bis zu 6 Monaten nach der Kur ein und hält für etwa 12 – 24 Monate an.

Eine Wiederholungskur der Organo-Frischzellen-Therapie ist frühestens nach Ablauf von 6 – 8 Monaten ratsam.

Kosmetische Akupunktur

  Enjoy Looking Years Younger – Naturally!

Kosmetische Akupunktur – nicht länger  eine exklusive Behandlung für Reichen und VIP`s. Auch Sie können Ihre Schönheit erhalten oder Rückgewinnen, ohne riskante paralysierende Chemikalien, gefährliche Injektionen und chirurgische Eingriffe.

Gesichtsverjüngung durch die  kosmetische Akupunktur, auch BIO-Facelifting genannt,   hat inzwischen eine wissenschaftlich bestätigte Erfolgsquote von 90%.

Die Vorteile sind

  • Faltenreduzierung und -auffüllung
  • Geschmeidigkeit der Haut
  • Stärkung des Muskeltonus
  • Steigerung der Kollagen- und Elastinproduktion
  • Glättung von Narben
  • Verringerung von  Poren
  • Bereicherung des Augenausdrucks

Die kosmetische Akupunktur ist eine effektive, nicht chirurgische Behandlungsmethode zur Reduzierung von Alterungszeichen. Die Methode ist aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) abgeleitet und wir auch in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten praktiziert.

Die internationale Aufmerksamkeit und Attraktivität für die kosmetische Akupunktur ist  in den letzten Jahren besonders stark durch die amerikanische  Erfolgsserie „ Sex and the City’ und durch die Publicity von internationalen Stars gewachsen, die alle diese Methode für sich entdeckt haben und in den Medien darüber schwärmen und berichten (Fox und ABC-News).

Aus Skincare-News, APRIL 17, 2007

…”Cosmetic Acupuncture: An Alternative to Plastic Surgery?

Madonna, Gwyneth Paltrow, Cher and many others have allegedly turned to an age-old treatment, which replaces the traditional facelift – Cosmetic Acupuncture, which is also known as “acupuncture facial rejuvenation” or an “acupuncture facelift.”With all the reported risks of plastic surgery, it is no wonder that women are seeking out other options. Plastic surgery requires anesthesia, usually takes several hours, and leaves the patient with a swollen, red, and sometimes bruised face. It takes around two weeks for complete recovery. As for botox injections, they can lead to the serious illness of botulism.Acupuncture, on the other hand, is completely safe and has no risks or side effects aside from the possibility of slight bruising. Don’t expect an actual “facelift”; the benefits of facial acupuncture are not magical and will not be noticed overnight. Rather than cutting the skin or using harsh chemical peels, acupuncture provides more subtle results that are noticed over time. ….“

 

Obwohl diese Methode sich über tausende Jahre entwickelt hatte, wird vielen Menschen erst heute richtig bewusst, dass  sie keine giftigen paralysierende Injektionen brauchen, um gut auszusehen. Viele erkennen jetzt erst, dass sich die kosmetische Akupunktur als erfolgreiche und besonderes  sichere und effektive Medizin etabliert hat und für sie verfügbar ist.

1996 berichtete das International Journal of Clinical Acupuncture, dass von 300 untersuchten Patienten, die mit kosmetischer Akupunktur behandelt wurden, 90% nachhaltige Behandlungserfolge aufwiesen. Die Erfolge waren Revitalisierungseffekte der Gesichtshaut, Stärkung der Gesichtsmuskelelastizität, Verbesserung des Gesichtsausdrucks und ein generelles Bild der Gesichtsverjüngung.

Die Akupunkturnadeln sind speziell für die Schönheitsakupunktur entwickelt Sie sind besonders kurz und dünn und in der Behandlung kaum zu spüren. Die Akupunkturbehandlung bewirkt eine Steigerung der lokalen Blut- und Energiezirkulation. Sie stimuliert die Kollagen- und Elastinproduktion im Unterhautgewebe, so dass sich Falten füllen und glätten. Auch die Gesichtsmuskulatur kann gezielt aktiviert werden. Die Mimik und der Gesichtsausdruck bekommen wieder Stärke und Ausdruckskraft. Die Hautelastizität, der Tonus und die Gesichtsfarbe verbessern sich und die Ausdruckskraft der Augen kehrt zurück. Insgesamt ein entspanntes und verjüngtes Gefühl!

Die kosmetische Akupunktur ist kein Ersatz für die Schönheitschirurgie, aber eine exzellente Alternative. Sie ist erheblich preisgünstiger als die kosmetische Chirurgie und birgt keine Gefahren wie Schmerzen oder Verunstaltungen.

Jeder Patient spricht verschieden auf die kosmetische Akupunktur an, je nach Alter, Lebensstil und Veranlagungen. Durchschnittlich benötigen wir 8 bis 12 Akupunkturbehandlungen, in der Regel zweimal pro Woche. Das Ergebnis hält je nach Alter und Lebenswandel 1 bis 3 Jahre. Für einen Kurzzeiteffekt können auch 1 bis 2 Intensivbehandlungen ausreichen.

Bitte bei Interesse  (1/2 Tagesseminare oder Crashkurse) via Kontaktformular anfragen.

Weitere wesentliche Methoden:

  • Homöopathie
  • Biowirkstoffe
  • Akupunktur
  • OZON-Therapie
  • Blutegel-Therapie
  • Biophysikalische Regulationstherapie
  • Ernährungsberatung
  • Positive Aging
  • Mito-Tox-Entgiftungsinfusionen, Mito-Reg-Regenerationsinfusionen
  • Mito-Intensivkur, Entgiften und Akkuladen, 5-tägiges Intensivprogramm (Entgiften + Energiezuleitung = Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Abwehrsystems (“Biodoping”))
  • Power-Vitamin-Infusionen (“Vitamin C Hochdosis”)
  • Power-Vital-Infusionen

Orandum est ut sit mens sana in corpore sano

(Wir müssen für einen gesunden Geist in einem gesunden Körper beten)

- Juvenal, Satura X / 356 -