Orthomolekulare Infusionstherapie

Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann - Orthomolekulare Infusions-Medizin und Chelat-Therapie

Orthomolekulare Infusionstherapie

Ziel der Orthomolekularen Infusionstherapie ist die Aufhebung von Mangelzuständen bestimmter Mikro- und Makronährstoffe, wie sie aus Laborbefunden und aus dem Krankeitsverlauf zu erkennen sind.

Die Entstehung von chronischen Erkrankungen ist hauptsächlich in einer zunehmenden Störung der Zellleistungen zu sehen. In der Zelle spielen die Funktionen der Mitochondrien bei vielen Erkrankungen eine bestimmende Rolle.

Die Infusionsbehandlung ist die Grundlage für eine sinnvolle  Lenkung, Regeneration und Förderung der gesamten  Zell- und  Mitochondrienfunktion.

Die Gabe von Mikronährstoffen als Infusion in die Vene hat gegenüber der oralen Einnahme mehrere Vorteile:

  1. Wird der Magen-Darmtrakt umgangen. Viele chronische Gesundheitsbelastungen sind  von Schleimhautentzündungen mit Störungen der Resorption essentieller Nährstoffe begleitet, was zu Mikronährstoffmangel führen kann. Es kommt  zu keinem Verlust durch die Magensäure. Auch zu geringe Magensäure, häufig Folge von Magensäure verändernden Medikamenten (z.B. Omeprazol, Pantoprazol), können die Vit. B12- und Magnesium- Aufnahme reduzieren.
  2. Brauchen viele Patienten für einen optimalen Erfolg gezielt hohe Spiegel  stoffwechselaktiver Substanzen. So sind Effekte zu erzielen, die mit keiner anderen Anwendungsform zu erreichen sind.
  3. Die schnelle  Gabe von mehreren Nährstoffen zur gleichen Zeit führt zu einem viel größerem Effekt als die Zufuhr eines einzelnen Stoffes.

Es gibt keine allgemein einzusetzende “Standardinfusion”. Je nach individueller Notwendigkeit werden in den Infusionen verschiedene Mikronährstoffe kombiniert und 1 – 2 mal pro Woche verabreicht. Mal reichen 1-3 Infusionen, mal sind 6 bis 12  notwendig.

Als Basisbestandteile haben sich B-Vitamine, Vitamin C, Magnesium, Zink, Selen in unterschiedlich hohen Dosen bewährt. Dazu kommen häufig Folsäure, Biotin, Dexpanthenol, Calcium, Kalium, Mangan, Molybdän, Kupfer, Carnosin und Aminosäuren, wie Glycin, Glutamin, Taurin, Lysin, Arginin, Cystein, Carnithin u.a.m. Für spezielle Krankheitsbilder können auch  Alpha-Liponsäure und reduziertes Glutathion wichtig sein.  Auch bewährte Komplexhomöopathika gehören in das Infusionskonzept.

Bewährte Indikationen von Infusionsanwendungen sind:

  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Mitochondropathie
  • Nebennierenschwäche
  • Erschöpfung/Burn-out
  • Herzinsuffizienz
  • Arteriosklerose
  • Demenz/Gedächtnisstörungen
  • Demenz- und Alzheimerprophylaxe
  • Chronische Depression
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Diabetes
  • Gürtelrose
  • Herpes- und EBV-Infektion
  • Potenz-/Libidostörungen
  • Makuladegeneration
  • Rheumatoide Arthritis
  • Allergien
  • Rezidivierende Infekte
  • Colitis ulcerosa
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Hörsturz und Tinnitus
  • Schwermetallvergiftung
  • In der biologischen Krebstherapie
  • Operations- Vor- und Nachbereitung
  • Rekonvaleszenz von Leistungssportlern, im Training und Wettkampf
  • Verbesserung von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden

Für die Durchführung einer Infusionsbehandlung bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Lassen Sie sich beraten, von welchem Therapiekonzept Sie den größten Nutzen haben.

Orandum est ut sit mens sana in corpore sano

(Wir müssen für einen gesunden Geist in einem gesunden Körper beten)

- Juvenal, Satura X / 356 -